Qualitätspolitik der GPG-MG

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient.
 

Nach langen Vorbereitungen und hohem Einsatz, verbunden mit einer Menge zusätzlicher Arbeit für alle Mitarbeiter der Gemeinschaftspraxis, haben wir in den letzten Jahren ein Qualitäts-Management-System für die Praxis entwickelt und eingeführt. Die Norm-Basis für unser Qualitätsmanagement-System (QMS) ist die DIN EN ISO 9001:2000. Im März 2001 wurde die Normenkonformität, Funktion des QMS und die Einhaltung der zugrundeliegenden Qualitätspolitik und Qualitätsziele durch die DEKRA in einer zweitägigen Prüfung (Audit) geprüft und bestätigt. Die von uns definierte Qualitätspolitik und Qualitätsziele finden Sie im Folgenden zu ihrer Information aufgeführt.
 

Qualitätspolitik
Die Praxisinhaber und die Mitarbeiter(innen) der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin bekennen sich zu einer umfassenden Qualität aller Leistungen. Die Absichten und Grundsätze der Unternehmensphilosophie, die geeignet erscheinen dieses Ziel zu erreichen, lauten:
 

Schwerpunktorientierung
In der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin in Mönchengladbach betätigen wir uns ausschließlich auf den Fachgebieten, die durch Weiterbildung und Qualifikation nach der Muster-Weiter-bildungsordnung für Ärzte, sowie den Zugangsqualifikationen der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNo), vorgegeben und abgesteckt sind. Dies sind Diagnostik und Therapie von Gefäßerkrankungen und der Randgebiete, hier inbesondere Schmerztherapie sowie die Proktologie.
 

Patientenorientierung
Die im Rahmen der gesetzlichen Normen und Möglichkeiten bestmögliche medizinische Betreuung und Versorgung von Menschen mit Erkrankungen des Gefäßsystems, unabhängig von Alter und Geschlecht, sozialer Stellung und Bedeutung, ist oberste Maxime aller Mitarbeiter(innen) der Gemeinschaftspraxis für Gefäßkrankheiten.
 

Leitlinienorientierung
Die Leitlinien für den Fachbereich Gefäßheilkunde sind vollständig akzeptiert und fester Bestandteil der medizinischen Strategien und Konzepte der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin zur Diagnosestellung und Behandlung von gefäßkranken Patienten. Im Einzelnen sind als Herausgeber der fachrelevanten Leitlinien zu nennen:
DGG = Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie;
DGA = Deutsche Gesellschaft für Angiologie
DGP = Deutsche Gesellschaft für Phlebologie
In den genannten Fachgesellschaften, sind die PI als ordentliche Mitglieder integriert und nehmen in diesem Sinne an der Meinungsbildung zur Leitliniendiskussion aktiv teil. Das angioforum Mönchengladbach (Kooperation der in der Region tätigen Gefäßspezialisten) hat sich u.a. zur Aufgabe gestellt, gemeinsam Arbeitsprinzipien zu bestimmten Schwerpunktthemen der Gefäßheilkunde auf der Basis der Prinzipien der evidence based medicine und der Leitlinien der Fachgesellschaften zu definieren und schriftlich als angioforum Konsens-Papier niederzulegen. Die angioforum Konsens Papiere (AKP) dienen der Gemeinschaftspraxis in diesem Sinne der praktischen Umsetzung zentraler Themen der Gefäßheilkunde.
 

Evidence based medicine und CME
Den Prinzipen der evidence based medicine fühlen sich die Leitung der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin und die nachgeordneten Mitarbeiter(innen) verpflichtet. Dies bedingt intensive Fortbildung auf allen Ebenen, im Sinne der CME (Continuing medical education). Mittel der CME sind Fachliteratur, Kongresse, externe Seminare und Workshops und praxisinterne Seminare.
 

Wirtschaftlichkeitsorientierung
Dem Wirtschaftlichkeitsgebot des §12 SGB V fühlen sich PI und alle Mitarbeiterinnen verpflichtet im Sinne der sorgfältigen Verwaltung und des verantwortungsbewussten Einsatzes der wirtschaftlichen Ressourcen des Gesundheitssystems der BRD.
 

Ambulant vor stationär
Das Prinzip, soviel ambulant wie möglich und soviel stationär wie notwendig, stellt eine ständige Verpflichtung dar. Hierbei ist bei der Therapieentscheidung die Risikoabwägung, hinsichtlich der Sicherheit der Versorgung des Erkrankten, oberstes Gebot.
 

Leistungsorientierung
Die Mitarbeiter(innen) der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin fühlen sich dem Leistungsprinzip verpflichtet.
 

Zukunftsorientierung
Stillstand bedeutet unter dem Gesichtspunkt einer wissenschaftlichen Orientierung Rückschritt und damit Verlust an Qualität. Die wissenschaftliche Entwicklung im Fachbereich wird daher unter Einsatz der modernen Informationssysteme, wie z.B. Internet mit dem Zugriff auf weltweite Datenbanken und Infosysteme, sorgfältig und zeitnah verfolgt. Dabei ist das Ziel eine zeitnahe Implementierung neuer Techniken und Entwicklungen in die diagnostischen und therapeutischen Konzepte der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin zu gewährleisten. Der Zukunftsentwicklung in der Gefäßheilkunde, insbesondere unter dem Gesichtspunkt minimal invasiver Techniken, der gentechnischen Diagnostik und der Gentherapie gilt unser besonderes Augenmerk.
 

Wissenschaftsorientierung
Den Anschluss zu halten an die wissenschaftliche Entwicklung im Fachgebiet dient die Teilnahme an externen Forschungsvorhaben und die Planung und Durchführung eigener Projekte, soweit es die Verpflichtungen aus dem Versorgungsauftrag zulassen. Die Teilnahme an der Entwicklung von Qualitätssicherungsprojekten, wie z.B. dem QS-Projekt Varizenchirurgie der ANG, sowie dem in Entwicklung befindlichen Folgeprojekt der DGG, dient diesem Anliegen.
 

Fehlermanagement
Beanstandungen und Unzufriedenheit werden ernst genommen. Die Ursachenanalyse und Ursachenbeseitigung sind integraler Bestandteil des Qualitätsmanagements
 

Qualitätsziele
Zur Verdeutlichung des umfassenden Bestrebens, die Grundprinzipien der Qualitätspolitik der Gemeinschaftspraxis umzusetzen und in der täglichen Arbeit mit Leben zu erfüllen, werden folgende Qualitätsziele besonders herausgestellt.
 

Patientenzufriedenheit
Das Erreichen einer permanent hohen Patientenzufriedenheit ist primäres Ziel des Qualitätsmanagements. Folgend dieser Zielvorgabe, haben sich alle Mitarbeiter(innen) der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin verpflichtet, nach den dokumentierten Grundsätzen dieses QM-Systems zu arbeiten und zu handeln. Erwartungen, Wünsche und Anliegen der sich uns anvertrauenden Patienten, im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu entsprechen und zu erfüllen, ist selbstverständlicher und integraler Bestandteil der Tätigkeit aller Mitarbeiter(innen) der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin.
 

Beratung
Der Patient hat Anspruch auf Beratung und Aufklärung über die ihn betreffenden gesundheitlichen Probleme und Sorgen. Diesem Anspruch fühlen sich alle Mitarbeiter der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin verpflichtet. Kenntnis und Verständnis des betroffenen Patienten für die Zusammenhänge von Lebensführung, Gesundheit und Krankheit, Disposition und Vererbung etc. sind Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung, sowie Sinn und Verständnis für die evtl. langfristige Nachsorge und Sekundärprophylaxe.
 

Tempo
Zügige Diagnosestellung und Diagnosesicherung, sowie die Erstellung eines Therapiekonzeptes mit zeitnaher Berichterstattung an den Zuweiser und/oder die nachversorgenden Stellen, ist Ziel der Bemühungen aller Mitarbeiter(innen) der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin.
 

Technik
Der Einsatz modernster hämodynamischer und sonographischer Messtechnik zur Diagnosestellung und Therapiekontrolle, mit der Bevorzugung nichtinvasiver oder minimal invasiver Techniken, unter besonderer Berücksichtigung der hochauflösenden Duplexsonographie, entsprechen dem Anspruch an hohe Qualitätsnormen.
 

Hausarzt
Beratung, Therapie und Führung des gefäßkranken Patienten sollen in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Hausarzt erfolgen. Der kontinuierlichen hausärztlichen Versorgung kommt, insbesondere bei der Betreuung von Patienten mit chronischen Gefäßerkrankungen, wie etwa im Rahmen einer generalisierenden Arteriosklerose, im Sinne der Sekundärprophylaxe, eine besondere Bedeutung zu. Diese Kooperation zu fördern, ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmensphilosophie.
 

Andere Einrichtungen des Gesundheitswesens
Um eine umfassende, lenkende und betreuende Versorgung der Patienten zu gewährleisten, ist es ständiges Bestreben der PI und der Mitarbeiterinnen der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin, eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten, Krankenhäusern, Einrichtungen der häuslichen Krankenpflege und anderen medizinischen Heilberufen, sowie der zuständigen Versicherungen, zu erreichen.
 

Ganzheitliche Medizin
Die ganzheitliche Betrachtung des gefäßkranken Menschen unter Einschluß seiner somatischen, psychischen, sozialen, beruflichen und wirtschaftlichen Belange, ist übergeordnetes Prinzip der Unternehmensphilosophie
 

Mitarbeiterzufriedenheit
Qualitätsorientiertes Arbeiten und betriebliche Harmonie sind einander bedingende Voraussetzungen. Dem Erreichen einer höchstmöglichen Mitarbeiterzufriedenheit gilt daher ein Schwerpunkt der Arbeit der Leitung der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin.
 

Individuelle Gesundheitsleistungen
Durch die Begrenzung des Leistungskataloges der gesetzlichen Krankenversicherung auf das Maß des Notwendigen, verpflichten sich die Mitarbeiter der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin, vor dem Hintergrund der Rationierung von Gesundheitsleistungen, die Patienten objektiv über individuelle Gesundheitsleistungen und Möglichkeiten einer medizinischen Maximalversorgung zu informieren. Hierbei fühlen sich alle Mitarbeiter der Gemeinschaftspraxis für Gefäßmedizin einem hohen Anspruch an die ärztliche Ethik und an die Souveränität des Patienten verpflichtet.